Die in Transformatorenstationen zu installierenden Versorgungsqualitätsanalysatoren müssen die in der Norm EN 50160 festgelegten Anforderungen erfüllen, und zwar sowohl hinsichtlich der zu erfassenden Variablen als auch hinsichtlich des Formats der erfassten Daten. Für Anlagen außerhalb des europäischen Territoriums können die Vorschriften zwar teilweise abweichen, hängen aber immer von den elektrischen Größen ab, die von Versorgungsqualitätsanalysatoren aufgezeichnet werden.
Die Norm EN 50160 bezieht sich auf Statistiken, die normalerweise alle 10 Minuten gemittelt werden, um die Konstanz des Qualitätsniveaus der gelieferten elektrischen Wellenform zu gewährleisten. Ein weiterer Aspekt, der sich nachteilig auf die Rentabilität auswirken kann, sind spontane Qualitätsstörungen, sei es durch Pannen, technische Ausfälle oder Vorfälle in Transformatoren oder Übertragungs- und Verteilungsleitungen, da sie zu administrativen Beschwerden von Kunden führen können.
Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass ein Stromversorgungsgerät in der Lage ist, Ereignisse aufzuzeichnen, die die Servicequalität beeinträchtigen, und zwar gemäß den Richtlinien der internationalen Norm IEC 61000-4-30, die jede Überspannung, jeden Ausfall oder jede Unterbrechung der Spannung mit einer Dauer von mindestens einer halben Welle erfasst. Diese Informationen, die in den Transformatorenstationen gespeichert werden, dienen uns als Beweis für die Behebung von Schäden, die an den Anlagen unserer Kunden entstanden sind, sei es durch den Ausfall von Geräten, die Störung von Lasten oder Produktionslinien oder durch Stromausfälle.



